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Selbsthilfe von Menschen, die mit Transidentität zu tun haben.
 
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Schon mal drüber nachgedacht?

"Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben, wird im selben Kreis all sein Leben traben."

Christian Morgenstern

Euer "Zeitaufwand" in sachen TS

 
 
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Wieviel Zeit wendet Ihr im Monat auf?
weniger wie 2 Stunden
51%
 51%  [ 15 ]
bis 5 Stunden
17%
 17%  [ 5 ]
bis 10 Stunden
3%
 3%  [ 1 ]
bis 20 Stunden
3%
 3%  [ 1 ]
mehr als 20 Stunden
24%
 24%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 29

Autor Nachricht
Lena_os


 
Beitrag 14.08.2010 17:00     Antworten mit Zitat

Mich würde mal interessieren wieviel Zeit ihr im Monat für Besuche beim Psychologen und / oder bei SHG aufwendet.

Arztbesuche, Logopäde usw. bitte außer acht lassen.
Lena_os


 
Beitrag 14.08.2010 17:04     Antworten mit Zitat

Ich besuche meinen Psychologen normalerweise einmal im Monat.
Der Besuch dauert dann 10 bis 15 Min.
Wenn was besonderes ist auch 2 mal.

An SGH oder ähnlichem nehme ich nicht teil.
Becca


 
Beitrag 14.08.2010 17:11     Antworten mit Zitat

Hm hi Lena ;-)

Ich bin alle 2-3 Monate beim Psychologen, so 10-20 Min.
Wäre natürlich mehr bei ner Psychotherapie, aber das hält er nicht für notwendig.
Ich bis jetzt auch nicht ;-).

Keine Selbsthilfegruppe. Da hat mich einmal zu sehr verstört D=
Rebecca


 
Beitrag 14.08.2010 17:30     Antworten mit Zitat

auch bei mir einmal im Monat Psychologe und bisher keine SHG
Anja W.


 
Beitrag 14.08.2010 18:02     Antworten mit Zitat

Ich war während meiner Transition zu Anfang alle 14 Tage zu einem Termin, bald dann nur noch ein mal monatlich und nach der kaum noch.

Während der Transition war ich auch in keiner SHG. Erst nach meiner hörte ich von einer SHG und schaute interessehalber dort einmal vorbei, engagierte mich auch eine gewisse Zeit, so gut das möglich war und nun ziehe ich mich dort mehr oder weniger hinaus. bin mal alle zwei Monate dort; manchmal auch weniger.
_________________
m'aiment ou laissez-la
ClaudiaKSchmidt


 
Beitrag 16.08.2010 17:21     Antworten mit Zitat

Wenn ich nur SHG und Psychologenstunden zusammenzähle dann sind es ohne Fahrzeit 2 mal 1,5h SHG und eine Stunde Psychologin im Monat. Wenn ich alles zusammenzähle ist es weitaus mehr. ca 4 Stunden Epi+1h fahren. Treffen Sonntagsclub ca. 3h pro Woche+ je 1h fahren, Treffen Transsisters 2 mal 3h monatlich+ 2h fahren, 1,5h Logopädie+2h fahren, Hormonarzt 5 min pro Monat+2h fahren+30 min warten, der Psychologinenbesuch 1h+1h warten+1h fahren und dann noch Gaststätte nach der SHG 2 mal 2h+ 2 mal 2h fahren monatlich. Das wäre zusammen:
SHG +Essen+ Fahren 9h
Epi+Fahren 5h
Logopädie + Fahren 14h
Treffen Sonntagsclub 16h
Treffen Transsisters 10h
Hormonarzt 2,5 h
Psychologin 3h

Summe 59,5 h pro Monat

Ich gebe aber zu bedenken das ich erst 2 Jahre in der Transition bin, Hormontherapie seit März 2009....

Claudia
_________________
Es ist schön eine Frau zu sein.
Angelika


 
Beitrag 16.08.2010 18:52     Antworten mit Zitat

Lena_os hat geschrieben:

Mich würde mal interessieren wieviel Zeit ihr im Monat für Besuche beim Psychologen und / oder bei SHG aufwendet.


Mich würde mal interessieren, *warum* Dich das interessiert und was Du Dir von den Antworten erwartest?

Ein Thera-Termin dauert ca. 50 Minuten. Wöchentlich = 200 Min/Mon; 14-tägig=100 Min/Mon
Ein Termin beim begleitenden Psycho dauert mE 20 Min. Bei 4-wö Frequenz = 20 Min/Monat
Die SHG dauert hier ca. 3-4 Stunden; entspricht im Durchschnitt 3,5 Std/Mon. Wenn Du Dich für die SHG engagierst, kommt da noch Zeit zur Vorbereitung, Web-Seite, Einkaufen usw. dazu.

Da ich keinen Psych mehr habe aber was mit der SHG zu tun habe, kommen dort im Monat ca. 6 Std. zusammen, vielleicht noch mehr, wenn Du Seminare usw. dazurechnest.

Würde mich wirklich interessieren, womit ich Dir jetzt weitergeholfen habe.
Lena_os


 
Beitrag 16.08.2010 19:19     Antworten mit Zitat

Hallo Angelika

die idee zur umfrage kam mir beim durchlesen von threads.
dabei ist mir aufgefalllen das einige sehr viel zeit mit besuchen beim psychologen und shg´s verbringen.

ich hingegen gehe, wie oben geschreiben, max. 2 mal im monat für 10 - 15 min. den psych besuchen, und an shg´s nehme ich gar nicht teil.

von daher wollte ich einfach mal wissen was im durchschnitt so an zeit aufgewendet wird.
beate_r


 
Beitrag 19.08.2010 22:02     Antworten mit Zitat

Hi,

aber das hängt doch sehr von den lokal gerade verfügbaren Therapeuten (und durchaus auch Gruppen) ab: wenn man hier im Rhein-Main-Gebiet bei einem der beiden Psychoanalytiker landet, ist man blitzschnell mit 2-3 Sessions pro Woche "dabei". Dann kann es schon sein, dass man auch noch eine SHG oder einen Stammtisch benötigt, und sei es nur zum Dampf ablassen.

Ich finde es übrigens nicht gut, SHGs pauschal schlecht zu machen, wie ich es hier immer lese und wie es indirekt auch aus Deinem Beitrag durchschimmert. Die einzelnen Gruppen unterscheiden sich dazu doch viel zu sehr; das fängt allein schon damit an, dass man bei manchen Gruppen absolut sicher sein muss, den kompletten Weg zu gehen, und das auch schön brav SOC-konform, bevor man hineinpasst, andere Gruppen hingegen offen sind für Menschen, die erst noch verstehen möchten, wer sie eigentlich sind.
Dann hängt es natürlich auch von der jeweiligen Persönlichkeit - wie fast alles im Leben. Und von den Randbedingungen, die das jeweilige soziale Umfeld setzt.

Weil ich bei einem der o.a. Analytiker war, war der Aufwand, den ich treiben musste, deutlich höher als mir lieb war und auch deutlich höher als gut für mich war. Aber da jetzt ne Statistik draus zu machen, aus der man diesen Aspekt nicht mal rauslesen kann...

LG

Beate
_________________
Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb die meisten sich vor ihr fürchten
Fenja


 
Beitrag 20.08.2010 07:56     Antworten mit Zitat

Zu welcher Erkenntnis soll diese Umfrage führen? Die TeilnehmerInnenzahl ist viel zu gering um überhaupt eine statistische Aussage zu treffen. Deren Nutzen für die Betroffenen selbst ist mir nicht klar. Wer braucht einen solchen weiteren Maßstab.

Die Zeiten beim Thrapeut/Psychiater und in einer Selbsthilfegruppe allein zu betrachten, verzerrt den Blick auf die Intensität der Auseinandersetzung und den zeitlichen Aufwand, den ein/e Transsexuelle/r aufwendet. Da müsste man doch noch eine Reihe mehr Parameter abfragen, z.B. Aufenthalt in Foren, Recherche, Literaturstudium, Selbstreflektion, rechtliche und zwischenmenschliche Auseinandersetzungen, etc..

Wunderbar, wenn einzelne den Prozess des Wechsels in das empfundene Geschlecht ganz locker ab handeln können. Das ist genauso wenig eine Bezugsgröße, wie ein - wie auch immer ermittelter - Mittelwert.
Anja W.


 
Beitrag 20.08.2010 08:52     Antworten mit Zitat

Richtig! ... Da muss ich Beate udn Fenja schon recht geben. Ableiten lässt sich daraus gar nichts. Interessanter wären dann schon eher die regionalen Begebenheiten, welche Frequenzen von welchen Therapeuten, ggf. Gutachtern, Sachbearbeitern der KK, bishin zum MDK in der Regel erwartet werden; denen man dann nach Möglichkeit versuchen sollte gerecht zu werden.

Das ist die eine Seite, die andere Seite ist viel defizieler; nämlich das eigene Bedürfnis oder aber die Notwendigkeit, der Auseinandersetzung und Selbstfindung, bis hin zur Entscheidungsfreudigkeit oder Notwendigkeit der Transition. Ob dieses dann individuell auch objektiv ist, ist eine weitere Frage. Am Ende ist und bleibt es dann die eigene Entscheidung, denn diese kann und sollte von keinem Psychologen, Gutachter oder sonst wem beantwortet werden. Wie objetiv dieses dann wirklich von einem selbst reflektiert wurde, stellt sich in vielen Fällen erst danach heraus und somit ist der Weg dann immer noch nicht am Ende; denn da gibt es oftmals immer noch Dinge, die im Nachhinein einer dringenden Reflektion, manchmal gar therapeutischer Hilfe bedürfen. Aber so was wird auch dann oftmals ausgeblendet oder kommt erst gar nicht öffentlich in die Foren.

Gruß Anja
_________________
m'aiment ou laissez-la
TanjaV


 
Beitrag 01.09.2010 01:54     Antworten mit Zitat

Anja W. hat geschrieben:

in vielen Fällen ...ist der Weg dann immer noch nicht am Ende; denn da gibt es oftmals immer noch Dinge, die im Nachhinein einer dringenden Reflektion, manchmal gar therapeutischer Hilfe bedürfen. ...


Ob das noch zur TS-Problematik zählt oder ob die Bewältigung der TS-Problematik nur die Grundlage dafür sind lasse ich mal dahingestellt.
Bei mir ist es so, dass es diverse Themen gibt, die ich erst jetzt bearbeiten kann. Teils sind sie Teil einer normalen Entwicklung (nur normalerweise nicht jenseits der 40), teils liegen sie in meiner persönlichen Historie begründet. Aber ich würde die Zeit dafür niemals der TS-Problematik zuordnen.
josefine st
Gast


 
Beitrag 28.08.2012 08:14     Antworten mit Zitat

zu dieser Zeit hat sich fast mein ganzes Leben drum gedreht. Bah diese endlos Langen Termine. Für Psycho ,Hormone , Epi , Gutachter , OP termine usw. Dann ging alles viel zu schnell. Man kann es heute alles nicht mehr sehen. Heut ist alles selbstverständlich und in der Normalität vergessen.
sarinalein


 
Beitrag 02.09.2012 13:37     Antworten mit Zitat

weniger als 2 stunden, psychologe ist eigentlich das einzigste, sonst kaum.
in shgs bin ich nicht