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Selbsthilfe von Menschen, die mit Transidentität zu tun haben.
 
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Schon mal drüber nachgedacht?

"Das strengste Gericht ist das eigene Gewissen. Hier wird kein Schuldiger freigesprochen."

Juvenal

Transsexualität verstehen

 
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beate_r


 
Beitrag 25.11.2008 00:00     Antworten mit Zitat

Hallo Cilly.

Cilly hat geschrieben:

@tashina und alle anderen mit ähnlichen problemen...

also fühl ich mich mal mit angesprochen....

Passing bei der eigenen Familie? Bei der Ehefrau, die man vor Jahrzehnten kennen und lieben gelernt hat, und zwar als Mann? Bei den Kindern, denen ich den tollsten Papa der Welt genommen habe? Illusorisch (auch wenn mein Ältester mir neulich das Kompliment machte, ich sähe total chic aus). Die ganz natürlich an mir in der alten Rolle festklammern und nach allen möglichen Details suchen, sich dieses zu bestätigen? Die trotz aller Schmerzen, Ängste, ja auch öffentlichem Spott, den ich ihnen beschere, immer noch zu mir stehen?
Genügend andere wenden sich von ihren transsexuellen Angehörigen ab. Im Vergleich dazu habe ich es trotz allem noch gut getroffen.

Auch wenn es mir sehr schwer fällt, und ich trotzdem immer wieder versuche, sie dazu zu bringen, mich als Beate in der weiblichen Form anzureden, muss ich mir doch eingestehen, dass ich es *diesen* Menschen den Spagat schuldig bin, die alte Rolle trotzdem irgendwie auszufüllen. Aber nur diesen. Bereits bei meiner Mutter sehe ich das anders, da empfinde ich es ebenfalls so, dass sie zumindest aus Höflichkeit die äußere Form wahren sollte.

LG

Beate
_________________
Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb die meisten sich vor ihr fürchten
Jenny


 
Beitrag 25.11.2008 08:35     Antworten mit Zitat

Was heißt es, eine androgenetische Frau zu sein? (Ich verabscheue das Wort TS und die ganzen Derivate.. auch wenn obiges nicht viel besser ist, aber immerhin ein stückweit) Was heißt es überhaupt für die Allgemeinheit? Kann man diese fragen, vor allem für sich wirklich so genau beantworten?

Ich glaube nein. Ich weiß was es für mich heißt, durch meinen Weg, den ich genommen habe, meine Entscheidung all das auf mich zu nehmen, doch wie kann ich mir dennoch anmaßen, über andere Menschen mit gleichen/ähnlichem Problem zu urteilen, wie diese zu sein haben, wie diese sein sollten und was diese fühlen. Jeder ist individuell, geht jeder seinen persönlichen Weg, und damit ist es auch wohl umso schwerer für andere, eine klare Linie um das Thema zu bekommen.
Bin ich nun ein Mann oder eine Frau? Ist doch egal. Hauptsache ich bin glücklich dabei, egal was ich tue, und halte es für richtig - und belüge mich nicht. Wie es Außenstehende sehen, kann ich nicht beurteilen, ich bin nicht dazu fähig mich in andere zu 100% hineinzuversetzen, doch ich kann es werten, durch deren Handlungen mir und der Umwelt zuliebe, was sie akzeptieren und was nicht. So glaube ich und erwarte es auch nicht, dass andere dies im Gegenzug bei mir können - dazu fehlt ihnen zuviel, was mich ausmacht, was ich erlebt habe, wie ich es erlebt habe, und die Gefühle dabei. Wichtiger ist doch auch am ende, nicht was ich bin, sondern wie ich bin, und dafür akzeptiert, gemocht oder gar geliebt werde.

Ich sehe es an meiner "Familie", wie man schon sieht, ich akzeptiere diese genauso wenig wie sie mich, aber aus anderen Gründen. Man ist nett zueinander, und beide Seiten wissen dass es nur ein Spiel ist. Ich habe durch meinen Freund erfahren was es heißt, zu Lieben und Liebe zu erfahren, etwas was ich durch meine Ma kaum bis gar nicht abbekommen habe. (mein Dad hat sich mit 2 davon gemacht und habe ihn vor seinem Tod das letzte Jahr vll noch 3 mal gesehen, sehr kühl, sehr sachlich bis ablehnend) Ich sage nicht, dass sie sich nicht gekümmert hat, doch für Liebe war eben keine Zeit. Heute ist es nicht anders, man geht miteinander um, wenn ich da bin ist man so "höflich" und nutzt die neuen Anreden, aber ich weiß auch ganz genau, dass wenn ich es nicht bin, ist es wie früher: Er und alter Name. Sei's drum, ich habe lange genug versucht es ihnen verständlich zu machen, nach 3 Jahren herumgerede habe ich es aufgegeben, und mich um die Zeitverschwendung geärgert, da es - wie früher auch schon als ich ein Problem hatte - belächelt wird und einem den Kopf gestreichelt und mit einem "Ist ja sicher nicht so schlimm" abtut. Ich weiß ganz genau, dass mein Stief es definitiv nicht akzeptiert, durch das was er schon vom Stapel gelassen hat (von "es sind Gedanken, die man jederzeit ja ändern kann" zu Dingen die ich hier nicht wiedergebe aber in unterste Schublade und Rotlicht gehören - und mich zutiefst verletzt haben) und meine Ma zwar sagt dass sie sich Mühe gibt es zu verstehen, vielleicht es sogar tut, aber letztendlich... sei's drum.

Ich habe durch mein Freund und dessen Familie auch eine andere Seite inzwischen kennengelernt, er akzeptiert mich so wie ich bin, mit allen Fehlern und Makeln und weiß auch um was es sich dreht, da er mich ziemlich lange und detailliert gefragt hatte, was mit mir los ist und viel wichtiger - steht mir bei. Ob ich alles so genau, stellvertretend für alle hier wiedergegeben habe, glaube ich nicht, dafür bin ich zu individuell, zu speziell, wie es jede Person eben ist. Dessen Familie, sie können es sich vorstellen, wie schwer es sein muss, diesen Weg zu gehen und das es so etwas gibt - aber können sie es 100% wissen was es bedeutet? Siehe Oben.

Und das ist nur mal beispielhaft für meine nächsten und engsten Außenstehenden, wie soll ich dann andere, für mich nicht bekannte Leute, bewerten, wie diese denken, wie ich auf sie wirke? Ich bin ich, sie sind sie. Ich habe mein Leben und sie ihres. Und ich akzeptiere das, weil ich ebenso wenig in ihr Leben hineinschauen kann, wie sie in meines. Ich kann vielleicht daran teilhaben und so ein stückweit erfahren "wie sie ticken" doch verstehen, ist eine andere Sache. Aber ich bin dazu bereit, dies zu tun. Und ich denke, das ist es worauf es eigentlich ankommt: Offen und wertungsfrei anderen Leuten begegnen, diese kennenlernen und nicht auf Klischees und Schubladen zurückgreifen und damit schon im Vorfeld sich Fenster und Türen schließen, durch evtl falsche Meinungen und Verfälschungen der Realität die man dadurch erhält.
_________________
LG, eine Rose im Schnee~~
Sarah_B


 
Beitrag 26.11.2008 22:49     Antworten mit Zitat

beate_r hat geschrieben:

Passing bei der eigenen Familie?
...Die ganz natürlich an mir in der alten Rolle festklammern und nach allen möglichen Details suchen, sich dieses zu bestätigen?

Auch wenn es mir sehr schwer fällt, und ich trotzdem immer wieder versuche, sie dazu zu bringen, mich als Beate in der weiblichen Form anzureden, muss ich mir doch eingestehen, dass ich es *diesen* Menschen den Spagat schuldig bin, die alte Rolle trotzdem irgendwie auszufüllen.
Beate

Hi Beate,
was du schreibst erinnert mich daran, das der Mann meiner Mutter heute noch, wo ich mittlerweile ganz Frau bin, mir gegenüber immer noch ein "Er" raus rutscht. Der Mann ist schon 56 und kriegt es einfach nicht auf die Reihe, das ich jetzt Frau bin. Ok, er hat mich als Mann kennen gelernt, mit all meinem Macken, die ich damals hatte. Er kann einfach nicht akzeptieren, das sich Menschen auch ändern können. Ich weiß es nicht, ob es jetzt einfach die Faulheit ist, die bei ihm siegt, das er nicht nachdenkt oder ob er einfach so ein "Dickschädel" iss...
Es gab Zeiten, da hat mich das maßlos geärgert, ja mich tief verletzt. Heute blicke ich da mit einem Lächeln darüber hinweg. Was Anderes bleibt mir nicht übrig und eine "innige, verwandtschaftliche Bindung werden wir wohl nie hinbekommen, dazu ist zuviel, auch Negatives zwischen uns und meiner Mutter passier. Es gab Zeiten, da waren wir wie Rivalen um die Gunst von meiner Mutter.
NikolaPeach


 
Beitrag 03.12.2008 14:29     Antworten mit Zitat

ich bin mir sicher das keiner dieses Leid kennt der nicht selber war oder ts ist.!!!
Florence


 
Beitrag 03.12.2008 14:58     Antworten mit Zitat

von "Leid" würde ich jetzt nicht sprechen ... von mir kann ich sagen, dass mein Leben - auch durch meine Transsexualität - nicht ausschließlich nur leiden ist und war

lg
Florence
NikolaPeach


 
Beitrag 03.12.2008 16:54     Antworten mit Zitat

naja also für mich ist es als leid...in einem falschen körper zu sein ich frage mich immer wieso ich wieso kann ich nicht so normal sein ich verpasse so viele jugend die ersten erfahrungen etc. nur wegen diesem geschlecht....FÜR mich ist es ein fluch

aber eins hab ich durch den fluch gelernt man kan lernen diesen fluch "zuschwächen"
und ich werde meine leben echt schätzen wen ich eine frau bin und das jeden tag!!!:-D
Fenja


 
Beitrag 03.12.2008 19:22     Antworten mit Zitat

Sarah_B hat geschrieben:

Der Mann ist schon 56 und kriegt es einfach nicht auf die Reihe, ....
:-o Sooo alt ist der schon? :-)

Meinst du , es hat wirklich etwas mit dem Alter zu tun, wen jemand mit einer Situation überfordert ist?
Und was ist mit uns
Gast


 
Beitrag 27.01.2009 18:45     Antworten mit Zitat

Ich finde es super das man sich so früh traut sich zu Outen,aber was ist mit den menschen die sich nicht trauen (wie z,b ich).Werde bald 54 jahre und bis heute nicht den mut gehabt mich zu outen,warum nicht?Wie ich 16jahre war hatte ich es meiner Mutter mal gesagt,was machte sie,sie kaufte mir ein paar röcke nachthemden u.s.w,und ging mit mir zum Arzt,was der sagte brauch ich ja wohl nicht zu erwähnen.Ich heiratete und gestand es aber meiner Frau,sie dachte das sie es weg bekommt,ebend so als mutter denkend,das wird schon werden.Wir zeigten Kinder 30,jahre und 2 sind 13 jahre.Vor ca 2 jahren habe ich es meiner Tochter erzählt (30 jahre)seitdem ist der kontakt abgebrochen,von meiner Frau bekomme ich nur noch vorwürfe,ich hätte alles kaputt gemacht,Sex spielt bei uns seid ca 12 jahren keine rolle mehr,Was ich damit sagen will,ich will raus aus meinem Körper und so leben wie ich mich fühle,das geht aber nicht weil ich ja an meine anderen beiden kinder denken soll,wie mir meine Frau sagt.Ihr seht schon ich mache mir mehr kopf über die Familie als an mich zu denken.
Tanja H.


 
Beitrag 27.01.2009 19:58     Antworten mit Zitat

Und was ist mit uns hat geschrieben:

Ihr seht schon ich mache mir mehr kopf über die Familie als an mich zu denken.


Lieber Gast,

dann wird es nun aller höchste zeit, an Dich zu denken. Oder willst Du tatsächlich so weiter leben, ständig im Zwiespalt mit Dir selbst, ständig unter der zerreißenden Spannung, die Dich letztlich nur krank macht und Dich nie wirklich glücklich werden lässt?

Das Zitat trifft haargenau auch auf mich zu, denn ich habe auch nur immer an das Leid meiner Familie gedacht, an das, was ich damit zerstöre. Doch letztlich ging es ja doch nicht anders und ich bin meinen Weg ins andere Geschlecht gegangen. Mit 50! Und es kam so, wie ich befürchtet hatte. Die Ehe auseinander, meine Brüder haben mich für tot erklärt, für meine Mutter bin ich auch nach fast fünf Jahren und all meiner Veränderungen noch "ihr Sohn", mein Vater akzeptiert, aber verinnerlicht es nicht, meine Tochter kämpft gegen ihre Gefühle an und versucht, mein jetziges Geschlecht zu akzeptieren.

Um auf das Thema von Flora zurück zu kommen bin ich der Meinung, dass "Außenstehende" es nie verstehen können, denn sie haben das Gefühl des falschen Körpers ja nicht. Das hat nichts zu tun mit Akzeptanz oder gar dem Verinnerlichen, dass jemand anstatt Mann nun eine Frau ist. Denn das Verstehen von Transsexualität geht für Menschen, die nicht selbst so fühlen, genau so wenig, wie zu verstehen, wie sich ein Mensch fühlt, der die Sonne noch nie aufgehen gesehen hat, weil er von Geburt an blind ist.

Liebe Grüße, Tanja :-)
_________________
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Beginn der Unzufriedenheit.
Claudia (Gast)
Gast


 
Beitrag 28.01.2009 09:18     Antworten mit Zitat

Das kuriose bei dieser sache ist doch,erst seitdem ich meiner Tochter davon erzählte,wie ich denke und fühle,war ich bei meiner Frau der Sündenbock,Was machte sie wie meine Tochter sie fragte ob die davon wusste?,richtig sie log sie an,erst wie ich meine Tochter aufklärte,das Mama das auch schon über 30 Jahre wusste,gab sie es zu.Zum ende zu kommen,ich weiß mir keinen rat,würde gerne mit jemanden in kontakt treten der mir hilft,ich alleine schaff es nicht mehr,ständig diese Anfeindungen seitens meiner Frau,gleichzeitig stelle ich aber die frage,wann soll ich es den anderen beiden sagen die jetzt 13 Jahren sind?
Sarah


 
Beitrag 28.01.2009 10:26     Antworten mit Zitat

Hi Claudia :-)

1) Meld dich mal an *zwinker*

2) Ob du es sagst hängt doch in erster Linie davon ab, was du zu tun gedenkst. Und da bist du ja noch alles andere als klar. Wirst du aus Trennungsängsten dich selbst weiterhin unterdrücken oder traust du dich ins Ungewisse, aber selbstbestimmte Leben?

LG Fleure
Gesine


 
Beitrag 28.01.2009 11:02     Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

Kurios ist das Verhalten Deiner Frau durchaus nicht. Sie hat 30 Jahre lang versucht Dein Geheimnis vor Eurer Tochter zu bewahren. Jetzt hast Du ihre Bemühungen mit einem Schlag zu Nichte gemacht, und deshalb ist sie Dir böse.
Ich habe aber den Eindruck, dass Deine Frau sich überhaupt nicht bewusst ist, wie es um Dich steht (traurig nach über 30 Jahren). Ihr sollte allmählich klar werden, das Transsexualität kein seltsames Hobby ist, sondern ein Zustand gegen den die Betroffene nichts unternehmen kann, und deren Unterdrückung zu psychischen wie körperlichen Erkrankungen führt, die früher oder später das Leben nicht mehr lebenswert machen.
Ist Deiner Frau klar, dass sie Dich in irgend einer Weise verlieren wird (Scheidung, Klapsmühle, Siechtum, Tod), wenn Du nicht Claudia sein kannst? Deiner Frau muss sich Fragen, ob sie lieber ohne Dich leben möchte, oder mit Claudia, und wenn sie sich für Claudia entscheidet, dann kann sie diese Entscheidung und Dich vor den Kindern (und Nachbarn) vertreten. Wenn sie sich gegen Dich entscheidet, geh lieber weg, bevor Du körperlich und seelisch zum Wrack wirst.

Lieben Gruß
Gesine
_________________
(Ge)sine qua non
Anette


 
Beitrag 28.01.2009 11:23     Antworten mit Zitat

Hallo, Claudia,
ich bin Gesines Ehefrau, und das seit fast 30 Jahren.
Und auch ich stand wie vor den Kopf geschlagen da beim "coming out" meiner Gesine. Ich war entsetzlich wütend, ich war zutiefst verstört, ich war stinksauer, ich war verletzt, ich war furchtbar traurig und ich dachte, nun ist alles aus........... meine Ehe, meine Familie ( 2 Kinder) meine Zukunft mit dem Menschen, den ich liebe, dem ich vertraue .... alles zerbricht.

Und plötzlich geschah ein kleines Wunder, das mir die Augen öffnete, das mir zeigte, es gibt einen gemeinsamen Weg. Zuerst zögerlich, dann mit immer mehr (Selbst)Vertrauen, habe ich mich auf diesen Weg gemacht ..... falsch, haben wir uns auf diesen Weg gemacht. Haben uns tausend Mal getröstet, haben uns tausendmal gegenseitig Mut gemacht, haben uns gegenseitig Kraft gegeben.
Und heute ........... heute stehen wir kurz vor der Abreise nach Thailand, wo Gesine in der kommenden Woche operiert wird, wo endlich (heute kann ich das aus tiefstem Herzen sagen) der Körper der weiblichen Seele angeglichen wird!
Und, wie ich schon an anderer Stelle gesagt habe: ich freue mich sehr auf unser gemeinsames Leben Nr.2 !

Deine Frau muss sich entscheiden, wie Gesine schon gesagt hat. Ihr muss klar werden, dass sie alles verliert, wenn sie Claudia ablehnt. Aber auch, dass sie alles gewinnen kann, wenn sie Claudia annimmt!

Liebe Grüße
Anette
Maya Mitsume


 
Beitrag 28.01.2009 14:15     Antworten mit Zitat

Wie rührend. Aber es stimmt was Anette meint.

Gut, ich kann da nicht mitreden, weil ich habe Familie und Freunde in meiner alten Heimat verloren.
Meiner Heimatstadt habe ich vor 6 Jahren den Rücken zugekehrt und bin nach Wangerooge gezogen, wo ich mein neues Leben aufbauen werde.
Zumindest Langsam, aber sicherer und auch neue Freunde, wenn wenig, gefunden, die mich so Akzeptieren wie ich bin - als Frau.

*snief* aber ich bin soweit auch zufrieden mit der Situation auf der Insel als Normal (eher Exot) angesehen zu werden.

mfg Maya Mitsume
_________________
Lebe Deine Träume, Träume nicht Dein Leben!
Claudia (Gast)
Gast


 
Beitrag 28.01.2009 14:59     Antworten mit Zitat

Flora hat geschrieben:

Hi Claudia :-)

1) Meld dich mal an *zwinker*

2) Ob du es sagst hängt doch in erster Linie davon ab, was du zu tun gedenkst. Und da bist du ja noch alles andere als klar. Wirst du aus Trennungsängsten dich selbst weiterhin unterdrücken oder traust du dich ins Ungewisse, aber selbstbestimmte Leben?

LG Fleure


Also das stimmt so nicht wie du mir das vorwirfst,es ist ein einfaches wenn man es geschafft oder auch nur fast geschafft hat,zu sagen,ich wüsste nicht was ich will.oh doch ich weiß was ich will,es ist auch nicht so das ich bis jetzt nichts unternommen hätte,im gegenteil.Denk nur mal an dich wenn das alles so einfach wäre wie du schreibst,warum hast du dann auch solange gewartet?Ich komme da schon ins grübeln ständig zu hören,"und an deine Kinder denkst du nicht",oder dieser satz "hast du mal überlegt das du die kinder damit zerstören kannst"....
Ich kann einfach nicht mehr,falls du das verstehen solltes
Gesine


 
Beitrag 28.01.2009 15:36     Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

Flora wirft Dir gar nichts vor. Ich glaube Sie wollte Dir nur sagen: "Denk jetzt einmal nur an Dich".
Die Gedanken, was wir unseren Kindern "antun" hatten wir alle einmal. Im Ende haben die meisten von uns dann festgestellt, dass die Kinder so gut wie gar nicht darunter leiden, wenn die Familie ihnen nicht ständig einrede, wie sehr sie darunter leiden.
Aber hat Dich schon einmal jemand gefragt, wie sehr Du darunter leidest?
Hast Du, oder Deine Frau sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie sehr die Kinder leiden, wenn der Haussegen zwischen den Ehepartnern schief hängt? Zum Geraderücken des Haussegens gehören zwei. Nämlich Du und Deine Frau. Da Du an Deiner TS nichts ändern kannst, und es jetzt schon viele Jahre versuchst hast zu unterdrücken, ist jetzt mal Deine Frau dran ihren Teil am Geraderücken zu versuchen.
Und frag Deine Frau ruhig einmal, ob sie glaubt, dass es für die Kinder besser wäre wenn Ihr Euch trennt.

Lieben Gruß
Gesine
_________________
(Ge)sine qua non
Gast


 
Beitrag 28.01.2009 16:53     Antworten mit Zitat

Wenn ich es falsch verstanden haben sollte,so möchte ich mich an dieser stelle dafür entschuldigen...
Wie kommst du darauf das mich jemand fragen würde wie ich mich fühle.Gedanken,das kannst du mir glauben,die mache ich mir schon,nicht so meine Frau,ich habe die beziehung zu meiner Tochter kaputt gemacht,das bekomme ich jedes mal zu hören,und der haussegen hängt jetzt eh schief,oder sollte ich ihr sagen April,April,das war alles nur ein scherz,das geht nicht.Vor 30 jahren wie ich es ihr sagte,die meinung steht weiter oben,da sagte sie zu mir,ok wenns so ist kannst du ja mal ab und an eine Rock anziehen,schon da hat sie es nicht verstanden,das es mir nicht alleine darum ging.Mit den jahren erlaubte sie mir immer wieder mal Frauen sachen anziehen zu dürfen,sie kaufte mir sogar Röcke,bis vor ca 2 Jahren ich es meiner Tochter erzählte,seit diesem Tag habe ich das Verhältnis zu meiner tochter kaputt gemacht.Dann sagte ich ihr mal,ok bevor es nochmal passiert sage ich den anderen beiden direkt was mit mir los ist,das wollte sie nicht,im gegenteil,sie beschimpfte mich ich würde meine Kinder nicht Lieben,inklusive meiner Tochter..Die aussage von dir dann,jetzt wäre sie mal dran,ich glaube das hat sich damit wohl erübrigt...
Achso,ich bin jetzt Registriert...Ich brauche hilfe
Gesine


 
Beitrag 28.01.2009 16:59     Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

ich glaube auch, dass Du Hilfe brauchst. Deshalb möchte ich Dich bitten, dass Du DIch hier in dem Forum mal richtig anmeldest /registrierst. Dann können wir nämlich etwas offener miteinander schreiben, ohne das Google mitlesen kann.

Lieben Gruß
Gesine
_________________
(Ge)sine qua non
Sabine08


 
Beitrag 28.01.2009 17:20     Antworten mit Zitat

Ich bin angemeldet
Nati


 
Beitrag 28.01.2009 17:53     Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,
schön, dass du dich angemeldet hast. Der wirkliche, von Gesine genannte und gewünschte Nutzen kommt dann, wenn du (in angemeldetem Zustand) in einem Ordner schreibst, der nur von Angemeldeten, nicht von Gästen, lesbar ist.
Willkommen hier, von einer der Älteren.
Nati.
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